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Syndicate content Cultural Broadcasting Archive – Das Medienarchiv
Das Medienarchiv
Updated: 22 min 28 sec ago

A Tribut To „ELFRIEDE HAMMERL“ – Autorin, Journalistin, frauenpolitische Aktivistin

Wed, 30/11/2016 - 09:18

im Porträt „ELFRIEDE HAMMERL“ – Autorin, Journalistin und frauenpolitische Aktivistin !

* in Prebensdorf, Österreich, Wienerin, lebt in Gumpoldskirchen bei Wien. Studium der Germanistik und der Theaterwissenschaft an der Uni Wien (ohne Abschluss). Journalistische Lehre bei österreichischen Tageszeitungen + im ORF-Fernsehen. Kolumnistin bei “profil”. Kolumnen in “Stern”, „Vogue“, „Cosmopolitan“, „marie claire“ und “Kurier”. Kurzgeschichten und Essays für diverse Magazine. Mitinitiatorin des österr. Frauenvolksbegehrens (April 1997). Kandidatin des Liberalen Forums für die Nationalratswahl 1999. Veröffentlichungen von zahlreichen literarischen Buchpublikationen (Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten und Kolumnensammlungen, Essays, etc.), Theaterstücke, Drehbücher – Fernsehen ……

http://www.elfriedehammerl.com/

Sendungsgestaltung: Helga Schager & Elfriede Ruprecht-Porod.

Eine Produktion aus dem Jahr 2004 – aus der Serie: Listen To The Female Artists #11

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Intergeschlechtlichkeit und Transidentität – live Studiogespräch

Sun, 20/11/2016 - 13:37

Am 18.11.2016, 19-20 Uhr lädt spaceFEMfm – Frauenradio (Radio FRO) zu den Themen „Intergeschlechtlichkeit und Transidentität“ ein.

Tobias Humer (Obmensch VIMOE – Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich) und
Anton Wittmann (Transgenderreferat – HOSI Salzburg) sind live zu Gast im Studio.

Was oft schon vor der Geburt beginnt, ist die Frage nach unserem Geschlecht. Wir entscheiden ständig zwischen männlich und weiblich, egal ob wir eine Kundenkarte beantragen, eine Pizza bestellen oder einfach nur aufs Klo gehen. Was ist, wenn das mit dem Geschlecht nicht so eindeutig ist?
Intergeschlechtlichkeit und Transidentität sind nach wie vor Tabuthemen in unserer Gesellschaft – mit all den negativen Konsequenzen für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Es gibt nur unzureichende professionelle Betreuung und im medizinischen Bereich gelten beide Themen mehrheitlich immer noch als zu behandelnde Krankheit oder Störung.

Das Studiogespräch soll informieren, kritisch reflektieren, Gemeinsamkeiten aber auch Differenzen erörtern.

zu den Gästen:
Anton Wittmann
wurde 1979 als zweite von drei Töchtern in Bayern geboren. Für seine Ausbildung zog er 1995 nach Salzburg, wo er als Bautechniker in einem Architekturbüro arbeitet. Schon früh fühlte er eine Unstimmigkeit zwischen seinem Empfinden und seinem weiblichen Körper aber es dauerte noch einige Jahre bis er verstehen konnte, was die Ursache hierfür war. 2012 outete er sich als transident und lebt seither als Mann.
Tobias Humer
Mitbegründer und Obmensch von VIMÖ – Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich
Schwerpunkte in der Arbeit: Peer-Beratung, Interessensvertretung und Schulung von Multiplikator*innen

Sendungsverantwortung: Michi Schoissengeier

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PJ Harvey – The Hope Six Demolition Project – listen to the female hits!

Sun, 06/11/2016 - 20:35

„Alles Vorbands für die Harvey“ titelt der Falter in seiner 28ten Ausgabe 2016 und ja, da kann ich ihn nur Recht geben!

Erstmalig wurde das Harvest of Art vom Festivalgelände Wiesen weg an zwei verschiedenen Orten verlagert. Der 1. Tage wurde in der riesigen und nicht oft bespielten ehemaligen Rinderversteigerungshalle St. Marx in Wien bestritten und einen Tag später in der Burg Clam in Oberösterreich.

Das line up war an beiden Tagen das selbe, nur ein wesentlicher act blieb St. Marx und den dort Anwesenden vorbehalten: PJ Harvey mitsamt ihrer 9 köpfigen Band.

Sophie Hunger, Element of crime, Glen Hansard, Mat Corby und Lola Mash gaben ihr bestes, doch dann wird alles egal, denn dann kommt PJ Harvey.

In ihrer bisher fast 25 Jahre andauernden Karriere hat die britische Musikerin 9 Alben inklusive ewiger Song-Meilensteine wie „down by the water“ oder „this ist love“ veröffentlicht und diesmal hat sie ihr jüngstes Werk, den gesellschaftskritischen longplayer „the hope six demolation projekt“ mitgebracht.

In ihrem 1. Österreich-Konzert seit 15 Jahren lässt sie keinen Zweifel an der Unantastbarkeit ihrer Stellung als Königin des Rockbusiness, sowohl live als auch auf Platte.

Sie ist politisch anklagend, prophetisch und ernst, gleichzeitig wild, energiegeladen und bringt auch leise, sphärische Klänge.

Das Konzert fand am 8. Juli 2016 statt

Ihre neue CD (2015) „The Hope Six Demolation Project“

Sendungsgestaltung: Michaela Schoissengeier

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Porträt der Linzer Künstlerin RENATE MORAN aus der Serie „Listen To The Female Artists“

Wed, 02/11/2016 - 21:41

SPACEfemFM Frauenradio präsentiert ein Künstlerinnen-Porträt aus der Serie „Listen To The Female Artists“ #27
im Porträt die Linzer Künstlerin RENATE  MORAN – freischaffende Malerin, Grafikerin, Objektkünstlerin, Autorin, Erwachsenenbildnerin.

RENATE MORAN, geboren 1946 in Murau/Stmk., feiert heuer Ihren 70. Geburtstag ! SPACEfemFM gratuliert herzlichst !

RM ist freischaffende Künstlerin in Linz. Ihre Arbeit in der Malerei, in Glas- bzw. Papierobjektkunst, Zeichnung, Druckgrafik, Texte und Vermittlertum ist eine Symbiose im Spannungsfeld zwischen Mensch, Gefühl und Material.
RM kuratiert Ausstellungsprojekte / Symposien, organisiert Malreisen, ist Vorsitzende Bsa.art-OOE und Mitglied im Kulturbeirat des Landes OÖ seit 2006 und und und ….
Ungezählte – sprich sehr viele – Einzel- und Kollektivausstellungen, regional, national & international sind Teil ihrer CV. Ihre Kunstwerke befinden sich in Österreich, Deutschland, Spanien, Marokko, Mallorca, Griechenland, Kalifornien, Schweden.

Publikationen: Video, Portrait Renate Moran 1997 ….. Video, Renate Moran in Pontevedra / Galicien 1999 ….. Video, DVD, Lithographie Video, Performance Musikmalerei in Paliano 2008 ….. Teilnahme im Dokufilm, „Baumwollsommer“ von Christian Schrenk 2004-05, anlässlich des Symposiums Tononton 2004 in der Tuerkei ….. Katalog, Sinfonia de Color 1999 ….. Katalog, Bilder in Acryl 1999 – 2001 ….. Katalog und Kalender 2007 Xerox Linz …..und diverse Heftchen mit Bildern und Texten wie „Jeder Druck ein Original-Leidenschaft Lithographie“ ….. Kinderbuch: Die Pilzstraßenband, geschrieben und illustriert (Herausgeber SCHEZ – Schul- und Erziehungszentrum).
http://www.renate-moran.at/

Renate Moran erzählt über ihr umtriebiges Leben und über ihren Enthusiasmus zur Kunst !

Vielleicht kommt Kunst vom Schöpfen bis zur Erschöpfung“ 
Es gibt Zeiten da sind Tränen Lebenswasser. Sie kühlen, beruhigen und befreien“
Renate Moran

Sendungsgestaltung: HELGA SCHAGER

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Sisters of Another Mother – Alenka Maly & Katharina Kain

Wed, 02/11/2016 - 20:32

SPACEfemFM – FRAUENRADIO presents:
SISTERS OF ANOTHER MOTHER

Die „gfk“ (OÖ. Gesellschaft für Kulturpolitik) setzt im Herbst 2016 den Schwerpunkt auf „keine Angst vor der Angst – Politics of Fear“. Etliche Veranstaltungen zu dieser Thematik stehen auf dem Programm.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe machten „Sisters of Another Mother“, am 18. Oktober 2016 !

Katharina Kain und Alenka Maly sind SISTERS OF ANOTHER MOTHER – ein Duo, das die Texte der 2010 verstorbenen österreichischen Schriftstellerin Eugenie Kain mit Musik verbindet.
In ihrem Programm ÜBER WASSER lesen die Halbschwestern Texte der Autorin.
Dazu singen sie Songs, die vom Nicht-untergehen-wollen erzählen.

In einer Radiostunde hören Sie Ausschnitte eines Mitschnitts dieser Veranstaltung!

STECKBRIEFE:
KATHARINA KAIN, geboren 1991 in Wien, aufgewachsen in Linz, studiert derzeit Astronomie in Wien.
ALENKA MALY, geboren 1969 in Wels, ist Schauspielerin und Regisseurin, arbeitet seit 2002 vorwiegend als Filmemacherin.

Eine Sendung von HELGA SCHAGER

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„Nie wieder ein Österreich ohne uns“

Mon, 24/10/2016 - 10:32

Kurzbeschreibung
Sie hören SpacefemFM – Frauenradio mit Auszügen aus dem queer feminisistischen “Feminismus und Krawall” – Protestcamp. Aktuell zu hören sind eine Ver-zahnung der beiden WS „Bözer Krawall“, mit Freude an Krach, Musik und organisiertem Chaos und „Nie wieder ein Österreich ohne uns“, (mit queer feministischen antirassistischen Demosprüchen. Am Ende mischen sich die beiden WS in der Demo-Perfomace.

Gestaltung und Redaktion: Rosvita Kröll und Jerneja Zavec

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Sednungsgestaltung

Jingel

Musik – Lila Lisi

ATMO- KRAWALL

Herzlich willkommen in spacefem FM – Frauenradio. Am Mikrofon: RosVita Kröll und Jerneja Zavec

Urlaub kann jede. Aber eine Auszeit vom System, wie schön wäre das? Lasst es uns ein Wochenende lang gemeinsam versuchen. Das Feminismus und Krawall Camp (f.u.k.c.) bietet euch einen Kurzttrip ins gute Leben: Kommt zum queer-feministischen Trainingslager!
Wir üben Aktivismus im Protestlabor, wir bauen uns Strategien, wir vernetzen uns mit anderen Kollektiven, wir schmieden Allianzen. Wir bieten an: Rebellische Clown*innen, Ohrwurm-Slogans für jede Demo, schnittige Stencils und Böszen Krawall, respektverschaffende Selbstverteidigung und zivilen Ungehorsam. Kurz: politische Schönheit.“ S
o lautete Einladung der transkulturellen frauenpolitischen Allianz Feminismus und Krawall zum gleichnamigen Camp.
Von 29. September bis 2. Oktober 2016 hat das Feminismus und Krawall Camp im ehemaligen HOSI-Haus in Linz stattgefunden. Was genau dort passiert ist, hören wir in der heutige Ausgabe von SPACEfemFM-Frauenradio.

MUSIK

Feminismus und Krawall! Was ist eigentlich das?
Feminismus und Krawall ist ein transkulturell, frauenpolitischer Zusammenschluss für »Feminismus und Krawall« in der Stadt Linz! Zweck ist mit musikalischen, akustischen und performativen Aktionen für Frauenrechte zu kämpfen.
Auf Initiative der Künstlerin Oona Valarie Serbest haben sich 2013 rund 70 Frauen, Vertreterinnen aus den unterschiedlichsten NGOs, Kunst- und Kulturvereinen und Privatpersonen zu einem frauenpolitischen Zusammenschluss organisiert, um den Internationalen Frauentag unter dem Motto “Feminismus und Krawall” in der Linzer Innenstadt zu begehen. Partizipativ und basisdemokratisch werden seitdem jährlich Inhalte und Forderungen erarbeitet, die am 8. März an öffentlichen Plätzen in der Linzer Innenstadt künstlerisch, musikalisch und performativ in Szene gesetzt werden. 2016 wird erstmals ein Camp organisiert.
Das Camp versteht sich als queer-feministisches Trainingslager und offeriert Bildung im Bereich Aktivismus: Rebellische Clownessen, Ohrwurm-Slogans für jede Demo, schnittige Stencils, Böszer Krawall und ziviler Ungehorsam.
Das Feminismus und Krawall Camp eröffnete von 29. September bis 02. Oktober in der Fabrikstraße Protestlabore für politische Poesie, für queer-feministische Interventionen und für die Vernetzung von Kollektiven. Die heutige Sendung haben wir uns 2 Laboren gewidmet.
In „Böszer Krawall“ wurden Klangmaterialien, die eine Demo begeleiten kreiert und passend dazu wurden in „Nie wieder ein Österreich ohne uns“ Demeosprüche für einen feminischen Krawall produziert.

Böszer Krawall mit Cordula Bösze.
Auch Krawall kann dramaturgisch spannend aufgebaut und aufgeführt werden. Dazu wurden in diesem Protestlabor lust- und fantasievoll Konzepte zur Selbstorganisation und zum Laienmusizieren ausprobiert. Eingeladen waren Frauen*, die Lust auf freie Improvisation und Krawall haben, ganz egal, ob Aktionist*in, Musiker*in, Performer*in, Literat*in, Schüler*in, … Alle, die Freude an Krach, Musik und organisiertem Chaos haben, konnten mitspielen! Folgende Klangerzeuger*innen aller Arten waren vertreten: Musikinstrumente ebenso, wie Gartengeräte, Werkzeuge, Küchenutensilien etc… Im Anschluss an das Protestlabor hat die mobile Kapelle bei der Performance-Demo für akustische Interventionen und Untermahlung gesorgt.

Explanation Kordula + Bischen ATMO

Übungsraum für Kreativität und kommunikatve In/Kompetenz gab es auch im WS „Nie wieder ein Österreich ohne uns“ in dem Demosprüche passen zur Performance.Demo kreiert wurden. Die Teilnehmer*nnen haben interveniert und artikuliert. In interaktiven Diskussionsübungen sind verschiedene Demosprüche und Handlungsstrategien entstanden.
Neue Wörter und Sprüche aus der ganzen Welt zu hören und zu sprechen war eine der Erfahrungen im WS.

Marissa Lobo, Grace Latigo und Tania Araujo erfahrene Expert*innen in Sachen Demo haben den WS begeleitet. Sie haben gefragt: „Was ist deine erste Demo-Erinnerung“. Sie selbst haben auch von ihren Erfahrungen erzählt. Mit gegenseitiger Unterstützung sind dann Coole Sprüche an diesem Tag gemixt und erprobt worden: Sprache als Ex-peri-mentier-feld!

Während der Sendung hören Sie nun eine Ver-zahnung der beiden WS „ Bözer Krawall“ und „Nie wieder ein Österreich ohne uns“, die sich am Ende mischen und in die Demo-Perfomace übergehen.

Workshops verzahnt – ATMO
Sie hören SpacefemFM – Frauenradio mit Auszügen aus dem queer feminisistischen “Feminismus und Krawall” – Protestcamp. Aktuell zu hören sind eine Ver-zahnung der beiden WS „Bözer Krawall“, mit Freude an Krach, Musik und organisiertem Chaos und „Nie wieder ein Österreich ohne uns“, (mit queer feministischen antirassistischen Demosprüchen. Am Ende mischen sich die beiden WS in der Demo-Perfomace.

Workshops verzahnt – ATMO
Sie hörten SpacefemFM – Frauenradio mit Auszügen aus dem queer feminisistischen “Feminismus und Krawall” – Protestcamp. Es war eine Ver-zahnung der beiden WS „Bözer Krawall“, mit Freude an Krach, Musik und organisiertem Chaos und „Nie wieder ein Österreich ohne uns“, (mit queer feministischen antirassistischen Demosprüchen.
Demo – ATMO
Auf ein Queer-feminist storytelling – Konzert war Teil des Camps.
Lila Lisi erzählte mit Gitarre und Stimme Geschichten über die vielfältigen Erscheinungsformen der Liebe. Ihr Repertoire ist eine Erkundung der Liebe und von bedeutungsvollem Firlefanz in Liedern, denen sie überraschende Wendungen und Bedeutungen gibt. Am Beginn ihres Konzerts steigt die mit einem Pädoje für queer feministischen Sichtweisen – „Ich möchte gleichzeitig für diversität und eine gemeinsame grundlage stehen, für das vergessen von Interpretationen und das wertvolle von Widersprüchen…“

MUSIK Lila Lisi
Das war SpacefemFM – Frauenradio mit Auszügen aus dem queer feminisistischen “Feminismus und Krawall” – Protestcamp. Es war eine Ver-zahnung der beiden WS „Bözer Krawall“, mit Freude an Krach, Musik und organisiertem Chaos und „Nie wieder ein Österreich ohne uns“, (mit queer feministischen antirassistischen Demosprüchen. Und Lila Lisi mit queer feministischen Storrytelling von der auch die Musik in dieser Sendung stammte.
Die Sendung kann nachgehört werden via cba.fro.at
Gestaltung Rosvita Kröll und Jerneja Zavec.
MUSIK Lila Lisi
Jingle

 

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Auszeit vom System

Sat, 22/10/2016 - 11:20

„Urlaub kann jede. Aber eine Auszeit vom System, wie schön wäre das? Lasst es uns ein Wochenende lang gemeinsam versuchen. Das Feminismus und Krawall Camp (f.u.k.c.) bietet euch einen Kurzttrip ins gute Leben: Kommt zum queer-feministischen Trainingslager!
Wir üben Aktivismus im Protestlabor, wir bauen uns Strategien, wir vernetzen uns mit anderen Kollektiven, wir schmieden Allianzen. Wir bieten an: Rebellische Clown*innen, Ohrwurm-Slogans für jede Demo, schnittige Stencils und Böszen Krawall, respektverschaffende Selbstverteidigung und zivilen Ungehorsam. Kurz: politische Schönheit.“
So lautete Einladung der transkulturellen frauenpolitischen Allianz Feminismus und Krawall zum gleichnamigen Camp.
Von 29. September bis 2. Oktober 2016 hat das Feminismus und Krawall Camp im ehemaligen HOSI-Haus in Linz stattgefunden. Was genau dort passiert ist, hören wir in der heutige Ausgabe von SPACEfemFM-Frauenradio.

Herzlich Willkommen bei spacefem FM – Frauen*radio.

„Urlaub kann jede. Aber eine Auszeit vom System, wie schön wäre das? Lasst es uns ein Wochenende lang gemeinsam versuchen. Das Feminismus und Krawall Camp (f.u.k.c.) bietet euch einen Kurzttrip ins gute Leben: Kommt zum queer-feministischen Trainingslager!

Wir üben Aktivismus im Protestlabor, wir bauen uns Strategien, wir vernetzen uns mit anderen Kollektiven, wir schmieden Allianzen. Wir bieten an: Rebellische Clown*innen, Ohrwurm-Slogans für jede Demo, schnittige Stencils und Böszen Krawall, respektverschaffende Selbstverteidigung und zivilen Ungehorsam. Kurz: politische Schönheit.“

So lautete Einladung der transkulturellen frauenpolitischen Allianz Feminismus und Krawall zum gleichnamigen Camp.

Von 29. September bis 2. Oktober 2016 hat das Feminismus und Krawall Camp im ehemaligen HOSI-Haus in Linz stattgefunden. Was genau dort passiert ist, hören wir in der heutige Ausgabe von SPACEfemFM-Frauenradio.

Mikrofon: RosVita Kröll und Jerneja Zavec

MUSIK und ATMO(sphäreisches von der Performance Demo)

Feminismus und Krawall! Was ist eigentlich das? Feminismus und Krawall ist ein transkulturell, frauenpolitischer Zusammenschluss für »Feminismus und Krawall« in der Stadt Linz! Zweck ist mit musikalischen, akustischen und performativen Aktionen für Frauenrechte zu kämpfen.

Auf Initiative der Künstlerin Oona Valarie Serbest haben sich 2013 rund 70 Frauen, Vertreterinnen aus den unterschiedlichsten NGOs, Kunst- und Kulturvereinen und Privatpersonen zu einem frauenpolitischen Zusammenschluss organisiert, um den Internationalen Frauentag unter dem Motto “Feminismus und Krawall” in der Linzer Innenstadt zu begehen. Partizipativ und basisdemokratisch werden seitdem jährlich Inhalte und Forderungen erarbeitet, die am 8. März an öffentlichen Plätzen in der Linzer Innenstadt künstlerisch, musikalisch und performativ in Szene gesetzt werden. 2016 wird erstmals ein Camp organisiert.

Das Camp versteht sich als queer-feministisches Trainingslager und offeriert Bildung im Bereich Aktivismus: Rebellische Clownessen, Ohrwurm-Slogans für jede Demo, schnittige Stencils, Böszer Krawall und ziviler Ungehorsam.

Das Feminismus und Krawall Camp eröffnete von 29. September bis 02. Oktober in der Fabrikstraße Protestlabore für politische Poesie, für queer-feministische Interventionen und für die Vernetzung von Kollektiven. Die heutige Sendung haben wir konkret 2 Laboren gewidmet.

Einmal welche Strategien bei Stammtischparolen eingesetzt werden können und hören uns an wie queer feministischern Rap klingen kann.

 

Rap ist entstanden als Selbstermächtigung und Emanzipation aus erlebten Unterdrückungsverhältnissen** in Texten, Worten, Flows und Beats. Mit Worten, Beats und Rhymes Unterdrückungsverhältnisse benennen und Handlungsmöglichkeiten erfinden!

Den Queer-feministischer Rap WS haben Duffy alias DACID GO8LIN und Maira Caixeta begleitet.
Zuerst haben Duffy und Maira etwas über ihr Projekt FEMME DMC, danach gabe es eine Schreibwerkstatt in der kollektiv_ ein Texte produziert wurden. Die Teilnehmerinnen haben dann den Text gerappt, oder für mich übersetzt – in einem bestimmten Sprachrythmus vorgelesen. Im Laufe der Zeit und des Übens kam die Musik dazu…
Beginnen wir damit was Duffy über die Zukunft von HipHop denkt:

Beitrag: „Queerfeministischer Rap“ mit DACID GO8LIN und Maira Caixeta

Das war die Zusammenfassung. Vom Rap Rap Rap …WS WS. Mit Duffy und Maira. Und den Teilnehmer*innen vom Camp Feminsimus und Krawall 2016.

Musik von DACID GO8LIN

Sie hören eine Sendung der Redaktion SpaceFEM FM – Frauenradio. Wir war haben die transkulturelle frauenpolitische Allianz Feminismus und Krawall in ihrem gleichnamigen Camp besucht. Wir haben schon über den queer feministischen Rap WS berichtet und jetz geht es weiter zum Protestlabor „Strategien gegen Stammtischparolen“
Es passiert immer wieder, ob in der U-Bahn, im Gasthaus oder auf der Straße. Oft werden wir mit sexistischen, rassistischen oder anderen ausgrenzenden und abwertenden Aussagen konfrontiert. Sogenannte Stammtischparolen – sind Teil unseres Alltags und nehmen Einfluss auf unser gesellschaftliches Miteinander.

Emanzipation bedeutet auch die Begegnung mit Andersdenkenden. Dieser Scheu wollen wir uns stellen.

Wie kann ich den Sprücheklopfer*innen den Wind aus den Segeln nehmen, die Meinungen, Werte-vorstellungen un d Motivationen hinter den Parolen erkennen und darauf rasch, locker oder sogar humorvoll reagieren? Diese uns andere Fragen sind im Workshop gestellt un diskutiert worden. Und es sind verschiedene Strategien und Gegenargumente in Rollenspielen ausprobiert worden. Fabiana Ellmerer hat dieses Labor begleitet:
BEITRAG: Protestlabor „Strategien gegen Stammtischparolen“
Das war ein Ausschnitt aus dem Protestlabor „Strategien gegen stammtischparolen“, den Fabiana Ellmerer begeleitet hat und mit den Teilnemer*innen gemeinsam für sie Wirksame Strategien entwickelt hat.
MUSIK: LILA LISI

Das war ein kleiner Ausschnitt aus dem Feminismus und Krawall Camp 2016. Wir haben 2 Labore begleitet und sie hörten einmal ein Üben und Auseinanersetzen mit Stammtischparolen und wir hörten uns an wie queer feministischern Rap klingen kann. Die Atmosphäre der Demo für Queer feministischen Krawall haben wir ebenfalls mit eingefangen. Die Sendung staht auf cb.fro.at zum Download bereit. Die Musik in der Sendung stammte von

LILA LISI (sie hat bei dem F.U.K.C. ein Konzert  am 1. Oktober 2016 gespielt

DACID GO8LIN

Gestaltung Rosvita Kröll und Jerneja Zavec.
Links:

www.feminismus-krawall.at

DACID GO8LIN

 

 

 

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STEREO TOTAL – „LES HORMONES“ (2016)

Wed, 05/10/2016 - 14:23

„Ich würde sehr schön finden, wenn jede und jeder so weiblich oder männlich sein dürfte wie sie/er sich fühlt oder Lust hat zu sein“
(Francoise Cactus)

Am 5. April 2016 beehrte uns zum wiederholten Male das trashige Elektropopduo STEREO TOTAL in der Linzer Stadtwerkstatt.
Francoise Cactus und Brezel Göring hatten neben eine sympathischen Bühnenshow ihr neues zwölftes Album „LES HORMONES“ im Gepäck.
STEREO TOTAL, die zwei DIY-Expert*innen setzten auf klassische Instrumente wie Keyboard, Gitarre und jede Menge pädagogisch wertvolles Spielzeug. Aufgenommen auf dem Vierspur-Kassettenrekorder, klingen die 14 Glücklichmacherinnen auch nach dem Mastern so, wie es sein soll: frech, frisch, frivol, feministisch, frankophil und fucking französisch.
„Pampelmusen Busen“, „Pfirsichhaut“ und „Erdbeermund“ wünscht sich Madame Cactus auch gleich zu Beginn in „Zu Schön Für Dich“ mit schrägen Wortkombinationen im Bumm-Bumm-Tschack-Trommel-Takt. Der Refrain rumpelt laut und animiert zum Abtanzen. So kennen und lieben wir das chaotische Experimental-Duo. Auch „Doktor Kaktus“ gehört in dieses abgefahrene Space-Surf-Genre. Madame Cactus zählt alle Wehwehchen und Problemchen auf, die man eben so hat: Akne, fettige Haare, schiefe Zähne, Liebeskummer … Doc Cactus hat die Lösung: „Ich möchte jemand anderes sein als ich“.
Purer Garagen-Punkrock à la Billy Childish und „You Really Got Me“-Gedächtnis-Smasher rumpelt mit „Je M’en Fou“ um die Ecke. Hier französelt der männliche Part Brezel Göring ins Mikro. Zusammengefasst ist ihm eigentlich alles egal. Neben deutsch, englisch und französisch gesellt sich nun noch eine vierte Sprache in den Trash-Pop’n’Roll dazu. Von einer Japan-Reise erzählt das „Niwa Dewa“ – oder geht es doch nur um den japanischen Garten in Marzahn?
„Good Night, Bad Morning“: Eine Alltagssituation, die mit Sicherheit auch schon viele einmal durchgemacht hat. Man wacht morgens auf und wundert sich, wer da neben einem im Bett liegt und leider erinnert man sich an gar nichts … Also: Hände weg von Drogen und Alkohol, dann ist der morgen danach nicht so ein chaotisches Drama. Auf jeden Fall ein Song, der mit seinen puren Rock’n’Roll-Akkorden müde Gemüter munter macht.

Erotische Impressionen dürfen bei Stereo Total natürlich auch nicht fehlen. „Schön Von Hinten“ hieß es bereits 1997 und nicht zu vergessen das zweideutige „Du Bist Gut Zu Vögeln“. Jetzt geht es ins Stundenhotel mit dem Chanson D’Amour „Labu Hotelu“. Selten wurde so schön im Takt gestöhnt. Nach dem Vorspiel geht es dann ran an den Mann. Da lautet die Parole: „Halt Deine Kerze Gerade“. Mit Flötentönen endet dann die verrückte Sprachwichserei im romantischen „It Is All Because Of You“. Die Liebe.

Ein „must have“ für alle Liebhaber*innen von Madame Cactus

Produktion: Michaela Schoissengeier

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Porträt der Künstlerin INGRID SCHILLER – aus der Serie Listen To The Female Artists

Tue, 13/09/2016 - 18:33

SPACEfemFM – FRAUENRADIO präsentiert ein Porträt aus der Reihe: „Listen To The Female Artists“

im Porträt INGRID SCHILLER
Schauspielerin, Sängerin, Kabarettistin und vieles mehr ….

Ausdrucksvielfalt, Gestaltungsfreiheit  – das sind Begriffe, die für Ingrid Schiller charakteristisch sind. Die gebürtige Freistädterin lebt auf der Bühne ihre vielfältigen Talente mit so großer Leidenschaft und so viel Erfolg aus, dass ein künstlerisches Fach allein einfach zu eng für sie wäre. Erst im Wechsel zwischen Kabarett, Gesang, Fotografie, Malerei und Schauspiel findet Schiller ihre Erfüllung. (Posted by Mühlviertel Kreativ on Apr 29, 2013)

In einer Radiostunde gibt uns Ingrid Schiller Einblick in ihr Leben als Künstlerin, über 35 Jahre Bühnenerfahrung, über Erfolg, Hürden, Stolpersteine, über lachen, brüllen, schmunzeln usw. und darüber hinaus so einiges zu Absurditäten am Kunstmarkt und im Kulturbetrieb !
Viel Vergnügen !

STECKBRIEF:
Ingrid Schiller, geboren 1960 in Freistadt/OÖ, Schauspieldiplom, Anton Bruckner Konservatorium, Universitätslehrgang für Kulturmanagement und kulturelle Öffentlichkeitsarbeit, ICCM Salzburg, European Diploma in Cultural Project Management, Fondation Marcel Hicter (B), Diplom für Musik- und Medientechnologie, Studio SAMT, Anton Bruckner Privatuniversität, General Certificate in Roy Hart Voice-Work, Centre Artistique Roy Hart /F, Stipendiatin des Landes OÖ, Studienaufentalte in Paliano, Rom und Malo (Vi), etc.

http://ingridschiller.at/

Eine Sendung von Helga Schager

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Porträt der Künstlerin INGRID SCHILLER – aus der Serie Listen To The Female Artists

Mon, 12/09/2016 - 11:00

SPACEfemFM – FRAUENRADIO präsentiert ein Porträt aus der Reihe: „Listen To The Female Artists“
im Porträt INGRID SCHILLER  – Schauspielerin, Sängerin, Kabarettistin und vieles mehr …

Ausdrucksvielfalt, Gestaltungsfreiheit  – das sind Begriffe, die für Ingrid Schiller charakteristisch sind. Die gebürtige Freistädterin lebt auf der Bühne ihre vielfältigen Talente mit so großer Leidenschaft und so viel Erfolg aus, dass ein künstlerisches Fach allein einfach zu eng für sie wäre. Erst im Wechsel zwischen Kabarett, Gesang, Fotografie, Malerei und Schauspiel findet Schiller ihre Erfüllung. (Posted by Mühlviertel Kreativ on Apr 29, 2013)

In einer Radiostunde gibt uns Ingrid Schiller Einblick in ihr Leben als Künstlerin, über 35 Jahre Bühnenerfahrung, über Erfolg, Hürden, Stolpersteine, über lachen, brüllen, schmunzeln usw. und darüber hinaus so einiges zu Absurditäten am Kunstmarkt und im Kulturbetrieb !
Viel Vergnügen !

STECKBRIEF:
Ingrid Schiller, geboren 1960 in Freistadt/OÖ, Schauspieldiplom, Anton Bruckner Konservatorium, Universitätslehrgang für Kulturmanagement und kulturelle Öffentlichkeitsarbeit, ICCM Salzburg, European Diploma in Cultural Project Management, Fondation Marcel Hicter (B), Diplom für Musik- und Medientechnologie, Studio SAMT, Anton Bruckner Privatuniversität, General Certificate in Roy Hart Voice-Work, Centre Artistique Roy Hart /F, Stipendiatin des Landes OÖ, Studienaufentalte in Paliano, Rom und Malo (Vi), etc. 

http://ingridschiller.at/

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Queer feminist artivist action: Punkurica 2.0

Sun, 04/09/2016 - 16:29

We visited Punkurica 2.0, a queer feminist festival, in July in Budapest (Hungary). Punkurica included a slice of summer school for DJanes, a kick-ass feminist self-defence workshop, and a delicious frosting made out of peer-to-peer feminist counseling kick-off meeting. It was organized by the Radical Queer Affinity Collective.

We are serving some recordings and interviews from and about Punkurica 2.0!

 

Playlist:
Tic tac oh – Look Inside
Magic Carillon (Punkurica remix)
Tender Bender – Crocodile
Tender Bender – Epiphora
Mrs. Howl – Yellow Lamp
Adrift Da Belle – More

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Wut, Schuld und Scham – Drei Seiten der gleichen Medailes. – Teil 1

Thu, 01/09/2016 - 18:37

Wut, Schuld und Scham – Drei Seiten der gleichen Medaile von Liv Larsson [2010] – der Buchtitel hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Alles Gefühle, die ich nicht so gern wahr nehme. Alles Gefühle von denen ich denke – davon wird die Welt nicht besser. Das Buch habe ich Auszugsweise gelesen – Aha Erlebninsse inklusive – Ich rede und lese Wut, Schuld und Scham mit dem Raster der Gewaltfreien Kommunikation quer – ein Versuch und eine Übung zum Abschluß

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